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Was macht eine gute Espressomaschine aus
Um einen aromatisch-cremigen italienischen Espresso zu erhalten, ist es unumgänglich, eine gute Espressomaschine zu benutzen, die das heiße Wasser unter hohem Wasserdruck durch den Kaffeefilter sprüht. Die Espressomaschine muss die Fähigkeit besitzen, ein gutes Gleichgewicht zwischen der Wassertemperatur und dem Wasserdruck zu halten, um eine korrekte Extraktion der Proteine, Zuckerstoffe, Öle und Kolloide, die im Kaffee enthalten sind, zu erlauben.

Seit 1901, dem Jahr in dem der Ingenieur Bezzera das Patent der allerersten italienischen Kaffeemaschine registrieren ließ bis Anfang der fünfziger Jahre wurden kontinuierlich Patente angemeldet. Seitdem gibt es eine Vielzahl von Espressomaschinen die laufend in ihrer Technik und Bedienungsfreundlichkeit verbessert werden.

Es gibt drei verschiedene Arten: der Hebelfilter, der hydraulische Filter oder der Verteilerfilter. Durch den mit Kaffeepulver gefüllten Filter wird das heiße Wasser bei einem Druck von 12 – 15 bar in die Tasse gegossen.

Hebelaggregat
Die ersten Kaffeemaschinen funktionierten mit Dampfdruck, der das heiße Wasser direkt in das Ausgabeaggregat drückt. Der Barmann musste ein wahres Kunststück vollbringen, Wasser und Dampfdruck so in perfekter Weise auszugleichen, damit das Kaffeepulver nicht von einer zu hohen Temperatur angegriffen wurde, was eine Aromaminderung zur Folge hätte. Etwas später einigte man sich auf eine Wassertemperatur von etwa 90° - 100° C und die Dampfdruckmethode wurde durch die Pumpenkolbenmethode ersetzt. Der Pumpenkolben enthält die genaue Wassermenge, die für einen Espresso nötig ist.

Hydraulisches Aggregat
Da der Hebel, mit dem die Triebfeder des Pumpenkolbens aufgeladen wird, dem Barmann leicht aus der Hand rutschte und somit des öfteren Unfälle verursachte, bevorzugte man es mit der Zeit, den Druck des Kolbens durch das Einlaufen von kaltem Wasser in seiner oberen Hälfte anzutreiben. So entstand der mechanisch-hydraulische Antrieb, mit dem man bis zu 15 bar durch zwei verschiedene Kolben erreichte. Der obere Kolben, in dem kaltes Leitungswasser unter Druck einfließt, hat einen größeren Durchmesser, als der untere Kolben. Daher ist der Enddruck proportional zum Oberflächenunterschied der beiden Pumpenkolben und zum Wasserdruck der Leitung.

Verteileraggregat
Es stellt eine Revolution auf dem Gebiet der Kaffeemaschinen dar. Bis zu seiner Erfindung wurde der Espresso mit dem Heizkesselwasser mit all den Nachteilen, die es mit sich brachte zubereitet. Das Verteileraggregat besteht aus einem thermischen Wasseraustauscher. Durch dieses zylinderartige Rohr, das im Inneren des Heizkessels angebracht ist, fließt das durch eine Pumpe angetriebene Wasser mit einem Druck von 12 – 15 bar durch den mit Kaffee gefüllten Filter in die Espressotasse.

Ein Tipp am Rande
Lassen Sie bei Siebträgermaschinen immer die Siebträger an der Maschine befestigt, so dass diese die Temperatur der Maschine annehmen. Denn nur mit einem richtig temperierten Siebträger erhalten Sie eine perfekte Crema. Also niemals den Siebträger neben der Espressomaschine lagern.

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