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Es gibt unendlich viele schöne Möglichkeiten das Lieblingsgetränk der Deutschen zuzubereiten.

Wir wollen Ihnen nachfolgend die besten, ausgefallensten und beliebtesten aufzeigen.

Filterkaffee (Maschine & Handfilter)

Die in Deutschland immer noch gängiste Form der Zubereitung ist der Filtermaschine. Die Kaffeezubereitung mit Maschine oder auch dem Handfilter ist zeitlos, einfach und schnell. Mit der richtigen Technik und Kaffee erhältst man ein großartiges Ergebnis, denn der Kaffee überrascht einen mit dominantem, hervorstechenden Aroma, das optimalerweise lange auf der Zunge verbleibt. Vor allem helle Röstungen mit meist 100% Arabicaanteil und fruchtige Kaffees sind für die Zubereitung mit Filter geeignet.

French Press, Presstempelkanne, Cafetiere

Kaffee aus der Stempelkanne (French Press) zählt seit vielen Jahrzehnten zu den beliebtesten Zubereitungsmethoden für Kaffee. Die Bedienfreundlichkeit und schnelle Reinigung sind neben dem Wegfall des Filterpapiers die klaren Pluspunkte. Der Kaffee zeichnet sich durch viel Körper aus, da das Metallsieb, die im Kaffee enthaltenen Fette und Öle, anders als ein Papierfilter bei der Zubereitung, nicht herausfiltert. So hat der Kaffee geschmacklich mehr Fülle oder auch Body, wie man so schön sagt. Erfunden hat es übrigens ein Franzose. So soll er um das Jahr 1800 herum vergessen haben, seinen Kaffee zusammen mit Wasser aufzukochen - was damals üblich war (siehe Moka-Zubereitung). Zu faul von vorne zu beginnen, goss er einfach heißes Wasser über den Kaffee und filterte den Kaffee mit einem Sieb. Et voilà: die French Press war geboren.

Espressokocher und Herdkanne - der italienische Klassiker

Mit dem Espressokocher (vor allem vom Hersteller Bialetti bekannt) zelebrierst man die Kaffeezubereitung ganz nach italienischer Art. Der gemahlene Kaffee wird bei dieser Zubereitungsart mit hohem Druck extrahiert. Das führt zu einem sehr intensiven Kaffeeerlebnis.  In Italien zählt diese Kanne zu Ausstattung jeden Haushaltes. Dabei ist es gar nicht so einfach einen perfekten Kaffee damit zuzubereiten. Man muss auf Wassertemperatur, Mahlgrad und Dauer des Kochens achten, sonst schmeckt es schnell mal verbrannt.

Chemex-Karaffe - ungemein präzises Brühen

Die Chemex ist ein Klassiker unter den Kaffeezubereitern und wird seit 1941 unverändert hergestellt. Der Glaskolben wurde 1939 von Peter Schlumbohm, einem emigrierten deutschen Ingenieur, entwickelt. Er sieht edel aus, und macht sehr edlen Kaffee! Gegenüber den typischen Automatik-Filterkaffeemaschinen hat die Chemex ein paar entscheidende Vorteile. Dazu zählt die genau zu bemessende Brühtemperatur, die perfekte Brühzeit und das einfache Reinigen des Kolbens. Aktuell erlebt die Kaffeeszene mit der Chemex eine wunderbare Renaissance. Heute kann man den Designklassiker sogar im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) bestaunen. Der mit vorgeformten Papierfiltern gefilterte Kaffee ist klar und aromatisch.

AeroPress Coffee Maker - die Amis machens uns wieder vor

Die amerikanische Firma Aerobie führte 2006 die AeroPress auf dem Kaffeemarkt ein, die sich rasch eine große Fangemeinde eroberte. Da es in der AeroPress-Welt so viele Möglichkeiten zum Experimentieren gibt, gehen die einzelnen Empfehlungen für Brühtemperatur und –Zeit extrem auseinander. Mittlerweile ist die Aeropress auch fester Bestandteil der nationalen und internationalen Kaffeemeisterschaften. Die klassische Zubereitungsmethode wird auch in der offiziellen AeroPress Anleitung beschrieben. Wie dort nachzulesen ist, spült man den Papierfilter zuerst durch und stellt den Brühzylinder anschließend auf die Tasse, füllt das Kaffeepulver ein und gießt das Wasser auf. Nach kurzer Zeit wird der Kaffee dann mit dem Presskolben heruntergedrückt.

Siebträger Espressomaschinen - da trinkt das Auge eben mit

Die maschinenlastigste Art seinen Kaffee zuzubereiten ist die Siebträgermaschine. Angefangen hat alles mit Luigi Bezzera, dem Erfinder des Espressos. Luigi Bezzera war Besitzer einer Fabrik und hatte eigentlich etwas anderes mit seiner Erfindung im Sinn. Er wollte mit der schnellen, kondensierten Kaffeezubereitungsart lediglich die Dauer der Kaffeepausen seiner Mitarbeiter reduzieren. Welch revolutionär-genussvolle Erfindung er ins Leben rief, war ihm wohl nicht bewusst. Wer sich an die Zubereitung mit den heutigen Espressomaschinen wagt benötigt etwas handwerkliches Geschick und Ausdauer bis man dne perfekten Espresso bewundern kann. Für einen guten Espresso muss man die Bohnen frisch mahlen. Danach füllt man den Siebträger mit 7-9 Gramm, verteilt den Kaffee gleichmäßig im Siebträger und presst ihn mit 10-15kg Kraftaufwand an – dem so genannten “Tampern”. Mit 9 Bar Druck und eine Temperatur von 90 bis 94 Grad wird der Espresso in 20-30 Sekunden gebrüht.

Kaffee-Vollautomat - nicht schön, aber praktisch

Beim Vollautomaten werden per Knopfdruck die ganzen Bohnen frisch gemahlen und in der gewünschten Form zubereitet. Mit den meist sehr schicken Automaten kann man neben Kaffee und Espresso auch Spezialitäten mit Milchschaum, z.B. Cappuccino, Milchkaffee oder Latte Macchiato, mit einem Knopfdruck zaubern (lassen).

Karlsbader Kanne - edles Geschirr

Die Karlsbader Kanne ist eine traditionelle und formschöne Art, guten Kaffee zuzubereiten. Sie besteht aus vier Porzellanteilen. Der Kaffee wird durch ein feines, doppelt-glasiertes Porzellansieb gefiltert. Durch das komplett geschmacksneutrale Porzellan ist sichergestellt, dass die Kanne die Aromen des Kaffees voll zur Geltung bringt.

Kaffee Syphon - Chemieunterricht lässt grüßen

An der Kaffeezubereitung mittels Unterdruck im Glaskolben erfreut man sich schon seit mindestens 1830. Geschichten zufolge soll Beethoven seinen Kaffee am liebsten aus einem Vakuumbereiter getrunken haben. Die Zubereitung Kaffee-Syphon ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch ein Fest für die Sinne. Denn er kombiniert das Prinzip der vollständigen Auflösung des Kaffeepulvers in Wasser mit einem Papierfilter. So hat der Kaffee viel Körper, während gleichzeitg seine Aromen klar herausgeschmeckt werden können.

Löslicher Kaffee - nur im Notfall

Bei der schnellsten Zubereitung von Kaffee wird ein gehäufter Teelöffel löslicher Kaffee mit nicht mehr kochendem Wasser übergossen, umgerührt – und fertig. Löslicher Kaffee wird durch das Trocknen von Filterkaffee hergestellt und zählt zu den billigsten Kaffeezubereitungen. Aber auch zu qualitativ schlechtesten.

Maschinen mit Kaffeepads oder Kapseln - für viele die richtige Entscheidung

Bei den so genannten Single-Portion-Maschinen wird pro Tasse eine Kapsel oder ein Pad eingelegt (sehr verbreitet sind die ESE-Pads mit 44mm Durchmesser), die Maschine geschlossen und per Knopfdruck heißes Wasser über den Kaffee gebrüht. Sehr praktische Systeme und für den Verwender bieten diese Maschinen eine große Auswahl an Geschmacksrichtungen.

Türkischer Kaffee / Mokka - was für ganz Harte

Dies ist wohl die älteste bekannte Art, Kaffee zuzubereiten: In einem speziellen Topf, Cezve genannt, wird sehr fein gemahlener Kaffee zusammen mit Wasser, Zucker und Kardamom erhitzt, bis sich ein feiner Schaum bildet. Mag Mokka auch in Espressotassen serviert werden, so hat er doch nichts mit dem klassischen Espresso gemeinsam.

 

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